Bouldern ist der wilde kleine Bruder des Kletterns – keine Seile, keine Gurte, nur du, deine Muskeln und die Schwerkraft, die versucht, dich auf den Boden zurückzuholen. Klingt simpel? Ist es auch. Aber wer sich schon einmal an einem winzigen Vorsprung festgekrallt hat, während die Beine panisch in der Luft rudern, der weiß: Simpel bedeutet nicht leicht!
Stell dir vor, Klettern ist wie eine epische Bergbesteigung mit Seil, Helm und dem vollen Sicherheitsprogramm. Du kletterst hoch hinaus, gesichert von deinem Partner und einem dicken Seil. Bouldern hingegen ist die Kurzstreckendisziplin: kleine, knallharte Routen – meist zwischen 2 und 4 Metern hoch – bei denen es darauf ankommt, die perfekte Bewegung zu finden. Und wenn du fällst? Kein Drama! Unter dir liegt eine dicke Matte, die deinen Sturz abfedert.
Bouldern hat ein eigenes Bewertungssystem, um die Schwierigkeit einer Route einzuschätzen. In Deutschland wird oft die Fontainebleau-Skala verwendet (von 3A – für Anfänger – bis 9a+ – für absolute Profis). In Hallen findest du oft Farbcodierungen, die dir helfen, die passende Herausforderung zu wählen.
Bouldern ist minimalistisch – aber ein paar Dinge brauchst du trotzdem:
Bouldern ist kein Laufsteg, sondern ein Bewegungsfestival! Die richtige Kleidung muss also vor allem bequem sein. Jeans? Zu steif. Jogginghose? Zu schlabberig. Die beste Wahl: eine funktionale Boulderhose wie unsere "Poonhill" – robust genug fürs Draußen, flexibel genug für den Spagat zwischen zwei Tritten. Dazu ein atmungsaktives Shirt aus unserem Sortiment – leicht, schnelltrocknend und optimal für Bewegung.
Ob in der Halle oder draußen am Fels – Bouldern ist ein genialer Sport, der Kraft, Technik und Köpfchen verlangt. Also schnapp dir deine Schuhe, dein "Poonhill"-Outfit und leg los! Die Wände warten schon auf dich.